Missio-Truck “Menschen auf der Flucht” am LMG

Von Montag, dem 15., bis Donnerstag, dem 18. Mai, ist an unserer Schule ein besonderer Lastwagen geparkt: In ihm verbirgt sich eine hochinteressant gestaltete interaktive Ausstellung, die die Jugendlichen für die Lebensrealität von Flüchtlingen sensibilisieren will.

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Als Erstes bekommt jeder Teilnehmer (bei uns die 9. und 10. Klassen) einen Avatar zugeordnet, mit dem er sich durch die Stationen bewegt, z.B. ‘Markt’, ‘Kirche’ (hier wird klar, dass man nicht mehr bleiben kann!), und den Lastwagen, der einen das erste Stück mitnimmt. Videoszenen wechseln sich ab mit Situationen, in denen z.B. schnell entschieden werden muss, was man am besten auf so eine Flucht mitnimmt. Den Pass? Bargeld?

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Angesiedelt sind die exemplarischen Schicksale im Kongo, wo Kinder im Coltananbau für den Handybau schuften und von konkurrierenden Milizen ausgebeutet werden. Diese Tatsachen sind Einigen aus dem hervorragenden Dokumentarfilm “Blutige Handys” bekannt, der gelegentlich im Religionsunterricht verwendet wird. Frau Stegemerten, Geschichts- und Religionslehrerin, hat es organisieren können, dass der Missio-Truck auch bei uns an der Schule hält, um den weit entfernt scheinenden Alltag von Menschen auf der Flucht etwas lebensnäher bei uns nachfühlen zu können.
Lesen Sie dazu auch den Artikel in der Rheinischen Post bzw. in der Westdeutschen Zeitung vom 22.05.2017.

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