Weil es die ehemalige Näh-AG jetzt schon über 10 Jahre gibt, muss dringend ein neuer Homepage-Artikel her, fand heute Frau Schmidt, die Leiterin der ehemaligen Näh-AG, die gelernte Schneiderin, Bekleidungstechnikerin und außerdem auch Schulsekretärin ist!
Angefangen hat alles in einem Klassenraum und mit gebrauchten Nähmaschinen, die jedes Mal zuerst über den Flur getragen werden mussten. Jetzt ist es eigener Raum mit einer Bügelanlage und einem wirklich großen Zuschneidetisch. Der war ein Geburtstagsgeschenk für Frau Schmidt von unseren Hausmeistern, aus alten Möbeln selbstgebaut. (Man merkt hier schon, wie wichtig die Idee „Upcycling“ hier ist.)
Ein Highlight der jungen Geschichte war z.B. die Modenschau aus Müll auf dem 13jährigen Schulfest, im Rahmen der Projektwoche vorbereitet. Dies war eine eher kreative Zugangsweise, ähnlich wie die Produktion von Taschen (z.B. Kulturbeuteln) aus Ausstellungsfahnen des deutschen Textilmuseums in Krefeld). Diese Exemplare waren aber leider sofort vergriffen, wie auch die vielfachen Übungsarbeiten von Backofenhandschuhen aus ehemaligen Herrenhemden. Man kann sie eigentlich nur bekommen, wenn man im engen Kontakt zu den Nähern und Näherinnen steht…
Mittlerweile gibt es die Zusammenarbeit mit dem MINT-Profil und Herrn Nemcanin, wo eigene Zeichnungen so programmiert werden, dass Labels zum Aufnähen oder direkt Einsticken entstehen. So werden Programmieren und handwerkliche Tätigkeit praktisch verknüpft und der Blick auf einige Berufsfelder erschlossen.
Die Schneiderwerkstatt findet wegen der hohen Nachfrage dreimal pro Woche in unterschiedlichen Gruppen statt, immer angeleitet von Frau Schmidt, die glücklicherweise über ihren Eintritt ins Rentenalter hinaus weitermachen will! Weil es allen Beteiligten soviel bedeutet – wie man auch auf den Fotos sehen kann.
Ganz unten befindet sich hier noch der Artikel, der vor kurzer Zeit in der RP erschienen ist.







