Das Kernstück des Kurses ist das Anfertigen einer Projektarbeit. Hier können die Schülerinnen und Schüler ein ausgewähltes Thema in Form eines kleinen Forschungsprojektes selbstständig experimentell bearbeiten, dokumentieren und diskutieren, was in einer umfangreichen schriftlichen Ausarbeitung mündet. Ausgewählte Projektthemen sind zum Beispiel die experimentelle Untersuchung zur Vertikalwanderung von planktonischen Organismen durch den Bau eines „Planktonturms“, die aktuelle Problematik der Ozeanversauerung, welche in Modellversuchen simuliert wird, die Chemie des Meerwassers als Puffersystem oder auch die praktische Arbeit mit Datenbanken, um die Evolution im Meer computergestützt rekonstruieren zu können. Die praktische Arbeit, die zum Teil zu Hause durchgeführt werden kann, wird von einer umfangreichen Literaturrecherche begleitet.
Gemäß dem Motto „Wer nur aufs Wasser blickt, kennt nicht das Meer” ist eine einwöchige Exkursion an die Meeresschule in Pula (Kroatien) fester Bestandteil des Kursangebotes. In diesem Jahr hatten die Kursteilnehmer erneut die Möglichkeit, durch Freilandbeobachtungen und Untersuchungen die Besonderheiten der nördlichen Adria „vor Ort” kennenzulernen. Einen
Reisebericht aus Pula finden Sie hier.
Wer Interesse an dem Kurs hat, muss in der Einführungsphase (EF) die Fächer Chemie und / oder Biologie belegen und diese Fächer auch in der Q1 weiterführen. Die Bereitschaft, sich über das normale Maß hinausgehend auch in neue Themengebiete einzuarbeiten ist ebenfalls Voraussetzung. Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Schülerinnen und Schüler begrenzt.